Mehr als 100 Teilnehmer zogen gestern durch Helmstedt – Kundgebung auf dem Marktplatz
Von Reinhard Wagner
HELMSTEDT. Ein ausgedientes Feuerwehrfahrzeug mit riesigen Lautsprechern, laute Musik auf dem Helmstedter Markt: Die Linksjugend (solid) des Landkreises rief gestern zur Demonstration gegen Rechtsextremismus auf. Dabei gab es jede Menge Lieder mit Texten gegen rechte Gewalt zu hören.
Mehr als 100 Jugendliche, dazu ein Dutzend Erwachsene und eine Abordnung des Alevitischen Kulturvereins folgten zunächst dem Lautsprecherwagen beim Zug durch die Stadt. Polizeibeamte begleiteten die Demonstranten. Schmierereien an der Dönerbude in Süpplingen und der Wahlkampf der Rechtsextremisten gehörten zu den Gründen für die Demonstration, erklärte Mit-Organisator Fabian Hennig von der Linksjugend. Karl-Heinz Schmidt von der Partei Die Linke betonte, dass es für ihn “staatsbürgerliche Pflicht” sei, an der Demonstration teilzunehmen. In seiner Ansprache nannte er Faschismus “keine Meinung, sondern ein Verbrechen”.
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