Veröffentlicht am 30. Juni 2010 in Allgemein. Closed
Anlässlich der Bundespräsidentenwahl dokumentieren wir hier eine Pressemitteilung der Basisgruppe Goslar:
Der Kandidat der SPD und Grünen Joachim Gauck gibt sich gern überparteilich und als „Moralinstanz“. Aber ist er dies auch? Nein!
Joachim Gauck ist als Person sehr fraglich. Viele wissen heute gar nicht, dass er ab 1989 dem „Neuen Forum“ angehört hat, der Bürgerbewegung zur Zeit der Wende, und nach der Wende von Bundespräsident Richard von Weizsäcker zum Sonderbeauftragter für die Stasi-Unterlagen ernannt wurde. Er leitete die dafür zuständige Behörde, die im Volksmund auch Gauck-Behörde genannt wurde und jetzt Birthler-Behörde heißt. Davor war er Pastor in Rostock, Leiter der Kirchentagsarbeit in Mecklenburg und Mitglied des Präsidiums des deutschen evangelischen Kirchentages. Als dessen Mitglied hatte er viel Kontakt zu hohen Partei- und Staatsfunktionären der DDR und anderen sozialistischen Staaten, mit denen er auch verhandelte. Als einer der wenigen genoss er auch das Privileg, zu seinen Kindern in den Westen reisen zu dürfen die in die BRD ausgereist sind und ihn besuchen konnten, finanziert durch Staatsgelder der DDR. Über seine West-Besuche berichtete er auch immer fleißig den DDR-Oberen. Er konnte auch unbegrenzt Westbesuch empfangen sowie West-Geldspenden und -pakete entgegennehmen. Solche Privilegien hatten nicht einmal hohe Staats- und Parteifunktionäre der DDR. Continue reading ‘Gauck! Bürgerrechtler oder Meister der Scharade?’
Die Geschäftsstelle des Landesverbandes zieht um. Gemeinsam mit der Landes- und der lokalen Kreispartei ziehen wir am Montag, 21. Juni 2010 in unsere neuen Büroräumlichkeiten in der Goseriede 8, 30159 Hannover – direkt neben ver.di und gegenüber des DGB. Post bitte ab jetzt ab 1. Juli nur noch an die neue Anschrift.
Wegen des Umzug ist am Montag 21.06. auch das Büro geschlossen – E-Mails und Post können somit nur beschränkt bearbeitet werden.
Der 8.Mai 2010 ist der 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Vor 65 Jahren brach mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht das Naziregime endgültig zusammen. Die Anti-Hitler-Koalition hatte den vom faschistischen Deutschland begonnenen Weltkrieg gewonnen und die Nazidiktatur zerschlagen. Mehr als 60 Millionen Menschen starben durch den Wahnsinn des deutschen Faschismus, dem am 8.Mai ein Ende gesetzt wurde.
Für uns als linksjugend['solid] ist dieses historische Datum jedes Jahr wieder ein fester Termin im Kalender. Wir feiern an diesem Tag den Untergang des „Dritten Reiches“ und den Sieg der Alliierten, gedenken aber auch der Opfer des Faschismus. Für uns ist klar, dass der 8.Mai nicht nur unter Linken ein besonderes Datum sein sollte. Continue reading ’8.Mai – Ein Grund zum Feiern!’
Mit dem Antritt der schwarz-gelben Bundesregierung soll die Atomkraft in Deutschland eine Renaissance erleben. CDU/CSU und FDP wollen die Laufzeiten zahlreicher Atomkraftwerke verlängern und den ohnehin inkonsequenten „Atomausstieg“ aus der Zeit der SPD/Grünen- Bundesregierung endgültig verschleppen. Parallel dazu wird versucht den bereits angefallenen radioaktiven Abfall möglichst schnell in angeblich sicheren Zwischen- und Endlagern verschwinden zu lassen. Die Sicherheit dieser Lager ist jedoch mehr als zweifelhaft.
In diesem Zusammenhang unterstützt die Linksjugend ['solid] Niedersachsen die geplante Kettenreaktion am 24.April, welche 2 Tage vor dem internationalen Tschernobyl Gedenktag stattfindet. Mehr Infos zur Aktionskette findet ihr auf http://www.anti-atom-kette.de/ und im weiteren Artikel einen Auszug aus dem Antrag “Atomausstieg sofort beginnen – Konsequenzen aus Endlagerdesaster ziehen – radikalen Energiewechsel einleiten!“, den die Linksjugend ['solid] auf niedersächsische Initiative auf ihrem Bundeskongress verabschiedet hat.
Veröffentlicht am 26. März 2010 in Allgemein and Gremien. Closed
Von Freitag bis Sonntag tagt der Bundeskongress der Linksjugend ['solid] in Frankfurt am Main. Wer nicht nach Frankfurt fahren kann oder will kann trotzdem via Twitterwall live dabei sein.
Unsere Delegation twittert natürlich auch – unter dem Account solid_nds.
„Feministinnen? Sind das nicht diese männerhassenden Emanzen, die sich nicht die Achseln rasieren?“, so oder so ähnlich hört man es immer wieder in Alltagsgesprächen.
Für viele ist die Emanzipation der Frau heute vollendet: Die BRD wird von einer Frau (ins soziale Chaos) geführt, Frauen dürfen wählen und manchmal kommt es sogar vor, das Mann seinen gut bezahlten Job aufgibt, um sich um das gemeinsame Kind kümmert.
Doch Feminismus ist und bleibt ein Dauerthema, das seit Jahrhunderten bestehende Patriarchat hat vielleicht ein paar Kratzer bekommen, überwunden sind viele der Vorstellungen immer noch nicht.
Die Basisgruppe Winsen (Luhe) veranstaltet zusammen mit der Aktionsgruppe Schwarze Taube am 19.Februar in Winsen ein antifaschistisches Musikfestival um ein lautes Zeichen gegen Rechts zu setzen.
Am Samstag, dem 13.2 verhinderten zahlreiche AntifaschistInnen aus ganz Deutschland mit Blockaden des zivilen Ungehorsam den geplanten Trauermarsch tausender Neonazis durch Dresden.
Auch die Linksjugend ['solid] Niedersachsen beteiligte sich an den Protesten und hatte 2 Busse nach Dresden organisiert. In diesen waren zahlreiche Gruppen und engagierte Einzelpersonen der Linksjugend ['solid] mitgefahren und nahmen an den Blockaden teil.
Die Polizei sah sich angesichts der zahlreichen BlockiererInnen nicht in der Lage den Neonaziaufmarsch durchzusetzen und musste diesen zum Ärger der aus ganz Europa angereisten Neonazis absagen.
Wir sagen danke an alle engagierten AntifaschistInnen und dokumentieren an dieser Stelle einen Videobericht des Medienprojektes Left-Vision Berlin
Veröffentlicht am 24. Januar 2010 in Allgemein. Closed
Am 13. Februar Nazis in Dresden stoppen / Busse aus Niedersachsen
Update :
+++ Nazis mit Blockaden von AntifaschistInnen gestoppt +++ 2 Busse von ['solid] Niedersachsen waren dabei +++
Alle Jahre wieder…
…gehen am 13. Februar tausende von Neonazis in Dresden auf die Straße. Auch, wenn sie es selbst von sich behaupten: Ihnen geht es in keiner Weise darum, den Menschen zu gedenken die in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar durch die Bombenangriffe der Alliierten um’s Leben gekommen sind.
Das einzige, das an diesem Tag zelebriert werden soll, ist der deutsche Opfermythos. Dass das NS-Regime an diesem Krieg schuld war, wird bewusst ausgeblendet. Wenn sie diese Kriegshandlung dann noch als „Bombenholocaust“ bezeichnen, verhöhnen sie den Tod von allein 6 Millionen Juden.