Trotz der erhöhten Strahlenwerte im Zwischenlager Gorleben scheinen die Regierenden nichts an dem Plan ändern zu wollen, Ende des Jahres den Castor mit deutschem Atommüll von Frankreich nach Gorleben zu fahren. Ein mögliches Datum ist das letzte November-Wochenende. In der Anti-Atom-Bewegung laufen daher die Vorbereitungen der Proteste an und auch bei uns im Verband tut sich einiges.
Wenn der Castor rollt, werden wir sch
on da sein. Wir lassen uns vom “Ausstieg” der schwarz-gelben Bundesregierung und der grünen “Opposition” nicht besänftigen. Wir fordern mehr denn je eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und einer demokratischen Energieversorgung. Diese kann nicht im Schulterschluss mit den großen vier Energiekonzernen geschehen, sondern nur gegen sie, ihre Macht und ihre Profite. Jeder Tag bis 2022 birgt die Gefahr eines verheerenden GAUs, weswegen unsere Antwort nur heißen kann: die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen weltweit! Auch der verlogene Weiterbetrieb von deutschen Urananreicherungsanlagen sowie der Export von Atomtechnologien müssen ein Ende haben. Außerdem kann der ungeeignete Salzstock in Gorleben nicht weiter als atomares Endlager gehandelt werden.
Gemeinsam mit den Menschen im Wendland werden wir auch in diesem Jahr gegen den – vorerst letzten – Castor aus Frankreich protestieren. Wir werden ein gemeinsamen Ort zum Übernachten organisieren, entweder in Scheunen oder Großzelten. Von dort aus werden wir koordiniert an den Aktionen teilnehmen, versuchen den Castor zu verzögern, blockieren und schottern, um nicht nur symbolisch, sondern spürbar zu protestieren. In den nächsten Wochen erscheinen unsere Mobi- und Info-Materialien, auch ein Aktionspaket ist in Planung. Wenn ihr immer die aktuellen Infos zum Stand des Castors und unserer Proteste bekommen wollt, dann tragt euch bitte auf unserem Infoverteiler ein:

















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