Das war die Auszeit 2009…

Vom 20-22.November trafen sich über 80 linke Jugendliche auf Burg Lutter in Südniedersachsen um sich gemeinsam weiterzubilden, auszutauschen und bei der Auszeit 2009 zu feiern.

Den Auftakt machte am Freitag Abend die Antifaschistische Linke International mit einem Vortrag und zur Verknüpfung von Rassismus und Sexismus. Im Anschluss gab es dann noch eine spannende Debatte um den Begriff Kultur und linkes Einwirken in soziale Bewegungen.

Samstag gab es dann ein volles Programm, so erkundeten viele Teilnehmer mit Bewohnern der Lutter Gruppe die Burg und staunten bei den vielen Projekten, welche die Lutter Gruppe in den letzten Jahren realisiert hatte. Die Lutter Gruppe hat neben zahlreichen kleineren Betrieben wie einer Textilwerkstatt oder auch einer Bäckerei seit Jahren an der historische Restaurierung der Burg gearbeitet (mehr Infos: www.burg-lutter.de). Die zahlreichen Workshops am Samstag bildeten das Herzstück der Auszeit und erfreuten sich vieler aufmerksamer Teilnehmer*innen. Unter anderen gab es „Marx für Einsteiger”, „Wohin steuert Venezuela?”, „Frauenrechte in Afghanistan”, Reform oder Revolution”, oder ein Demotraining der Jugendantifa Göttingen. Dazu wurden auch verschiedene Filme und Hörspiele gezeigt.

Samstag Abend wurde dann nochmal richtig in die vollen gegangen und die Ska-Band „Employee of the Month” und die Northeimer Punkrocker „Schmutzige Taten” brachten die Auszeit zum kochen. Einziger Wermutstropfen war der Ausfall von Rapper Holger Burner, der sich den kleinen Zeh gebrochen hatte.

Die Verpflegung für die Auszeit hatte eine kleine Volxküche aus Hamburg übernommen, welche das erstmal in dieser Größenordnung kochte aber die Teilnehmer mit veganen Gerichten überzeugen konnte. Das Wochenende selber war von einem Vorbereitungskreis der Linksjugend ['solid] Niedersachen mit Unterstützung der Jugendantifa Göttingen vorbereitet worden, realisierte sich aber vor Ort erst durch die tatkräftige Mitarbeit der Teilnehmer*innen.

Das Feedback der Teilnehmer*innen war so positiv, dass es wohl nicht die letzte Auszeit bleiben wird. Schade sei nur, dass die Auszeit nach einem Wochenende schon wieder vorbei sei, beklagten einige glückliche Teilnehmer*innen.

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1 Antwort zu “Das war die Auszeit 2009…”


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