1. Mai 2009 – Auf nach Hannover

Am 1. Mai 2009 wollen die Nazis durch Hannover marschieren. Sie wollen gegen Ausländer hetzen und ihr menschenverachtendes Weltbild verbreiten. Nationaler Sozialismus endet jedoch im Holocaust. Wer dagegen keinen Widerstand leistet, macht sich mitschuldig an dem Erstarken des Faschismus. Im Jahr 2008 ist die Anzahl der rechtsextremen Straftaten um fast 30% gestiegen. Nach einer Studie aus dem Jahr 2008 ist fast jeder dritte Schüler ausländerfeindlich eingestellt. Heute – nach Auschwitz – kann niemand mehr sagen er hätte nichts gewusst. Am 1. Mai gibt es keine Ausrede mehr, denn dieser Tag ist ein gesetzlicher Feiertag. Vor etwas mehr als 60 Jahren wäre Widerstand mutig gewesen. Am 1. Mai 2009 kann Widerstand gegen den Nazi-Aufmarsch nur eine Selbstverständlichkeit sein.

Um 12 Uhr wollen die Nazis vom ZOB starten – nur gemeinsam können wir das verhindern.

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