Linksjugend ['solid] unterstützt Forderung nach Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre
Die Linksjugend ['solid] Niedersachsen mischt sich in die Debatte um die Absenkung des Wahlalters bei Kommunal- und Landtagswahlen auf 14 Jahre ein. „Wir befürworten eine Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre, weil Jugendliche von der heutigen Politik ganz besonders betroffen sind“, erklärt Isabelle Windhorst, Landessprecherin der Linksjugend ['solid] in Niedersachsen.
Gerade die unsoziale Bildungspolitik von Wulff und seiner Landesregierung trifft die Jugendlichen hart. Dazu Windhorst: „Die Abschaffung der Lernmitteilfreiheit, der Lehrermangel und das dreigliedrige Schulsystem fördern Ausgrenzung und Konkurrenzdenken und schaden damit auch Schülerinnen und Schülern unter 16, warum dürfen die Wulff nicht abwählen?“.
Allerdings hat die Forderung nach einer Absenkung des Wahlalters auch ihre Grenzen, weiß, Linksjugend ['solid] Landessprecher Fabian Hennig. „Es reicht nicht alle paar Jahre zur Wahlurne zu gehen und einfach nur andere Personen in die Parlamente zu wählen, die Menschen müssen selber über konkrete Fragen abstimmen dürfen.“ „Für wirkliche Demokratie sind zum Beispiel Volksentscheide auf allen Ebenen notwendig, nur so kann die Bevölkerung mobilisiert werden, wieder aktiv in der Demokratie mitzuwirken.“, stellt Hennig klar.

















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