Gemeinsam rufen die Jugendorganisationen der SPD (Jusos), der Grünen (Grüne Jugend) und der Linkspartei (Linksjugend ['solid]) zur Teilnahme an der Landtagswahl am Sonntag auf. Junge Union und Junge Liberale wollten sich diesmal an einem Wahlaufruf mit der Linkspartei nicht beteiligen, obgleich sie einen solchen
Aufruf zur Bundestagswahl 2002 schon mitunterzeichnet hatten. Offenbar hat CDU Chef Wulff diesmal keine Erlaubnis erteilt, mutmaßen die Jusos. Deutlich machten Wiard Siebels (Jusos) und Kai Padberg (Linksjugend ['solid]) klar, dass mit einem solchen Wahlaufruf keine Koalitionsaussage verbunden sei, eine Koalition mit der Linkspartei lehnt die SPD ab. Hier gehe es stattdessen um ein gemeinsames Auftreten junger Politiker, junge Menschen zur Wahl aufzurufen, erklärte Kai Padberg (Linksjugend ['solid]). Das nun JU und Julis
dieses Thema zum Anlass für unnnötige Streitereien nähmen, sei bedauerlich, erklärten die drei Sprecher für ihre Jugendorganisationen . Bisher sei Konsens gewesen, mit den im Bundestag vertretenen Parteien gemeinsam – etwa bei Podiumsdiskussionen – aufzutreten. Auch CDU und FDP Kandidaten seien vor der Landtagswahl mit den Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien bei Podiumsveranstaltungen aufgetreten, deshalb sei der plötzliche Sinneswandel der JU hier völlig unverständlich, sagte Sven-Christian Kindler(Grüne Jugend).
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