Die Linksjugend ['solid] Niedersachsen begrüßt die Auszeichnung einer Hildesheimer Gesamtschule
Die Robert-Bosch Gesamtschule in Hildesheim kann sich nun ein Jahr lang „Beste Schule Deutschlands“ nennen. Über 170 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich beworben. In der Schule herrscht kein Konkurrenzkampf, sondern alle versuchen sich gegenseitig zu helfen.
Die symbolische Ohrfeige steckten die niedersächsischen CDU-Politiker recht gut weg. Für das Siegerfoto strahlend, standen sie, die erst kürzlich ein gesetzliches Verbot für Gesamtschulen erlassen hatten, auf der Tribüne. Inzwischen wurde jedoch angekündigt, das Verbot nach der Wahl wieder aufzuheben.
Kultusminister Bernd Busemann erklärte, immer noch überzeugt von der niedersächsischen Bildungspolitik: „Unsere Schullandschaft ist jetzt in einem so guten Zustand, dass wir auch wieder Gesamtschulen zulassen können.“Er fügte hinzu: „’Gesamtschule muss weg’ war nie meine Position“
„Die derzeitige schwarz-gelbe Bildungspolitik spricht für sich. Die Rechtfertigung der CDU ist nicht mehr als der Versuch, vor der bevorstehenden Landtagswahl Stimmen zum sammeln“, so Landessprecher der Linksjugend ['solid] Niedersachsen Fabian Hennig.
Landessprecherin Antje Rosebrock ergänzte: „Das Einzige, was sich die CDU vom dreigliedrigen Schulsystem verspricht, ist die Produktion von qualifizierten Arbeitskräften für die Wirtschaft. Es geht dabei nicht um selbstständiges und individuelles Lernen, sondern um Leistung durch künstlichen Konkurrenzkampf.“
„Die Auszeichnung beweist, wie erfolgreich das Modell der integrierten Gesamtschule ist. Es darf kein Ausnahmefall bleiben, sondern die Regel.“ so Fabian Hennig.

















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