Polizeigewalt beenden – Antifaschismus stärken!

Am 3.3 hat sich in Münster wieder einmal gezeigt wessen (Un-) Geistes Kinder der deutsche Staat und seine Exekutive eigentlich sind.

Dass die Staatsmacht mit Wasserwerfern und Räumpanzern und einem auch sonst martialischen Aufgebot an Einsatzkräften aufmarschierte, um einen kleinen Naziaufmarsch durchzuprügeln – nein, das ist doch Alltag.
Dass dabei aber die grundsätzlichsten Regeln eines Rechtsstaates gebrochen werden, ist in dieser Form neu: Bei der Festnahme eines Gegendemonstranten wurde dieser so schwer verletzt, dass er auf die Intensivstation musste. Glücklicherweise hat sich sein Zustand mittlerweile stabilisiert. Das Bündnis „Keinen Meter den Nazis!“ spricht aber zurecht davon, dass der Polizeieinsatz „hier […] fast ein Menschenleben gekostet (hätte).“

Doch damit nicht genug der Widerlichkeit: Eine Beamtin schlug die Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE, Ingrid Remmers, die als parlamentarische Beobachterin schlichtend und deeskalierend eingreifen wollte, nieder. Auf der Wache musste diese sich dann nackt ausziehen und wurde von den Polizist_Innen gedemütigt.

Polizeigewalt ist allen engagierten Antifaschist_Innen kein Fremdwort – aber hiermit ist sicherlich eine neue Stufe der Gewalteskalation erreicht. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie es mit „unserem“ Staat noch weitergehen soll. Sicher ist nur, dass der Widerstand gegen Naziterror und Polizeigewalt nicht enden darf und weiterhin die so oft geforderte Zivilcourage von Antifaschist_Innen konsequent durchgesetzt werden muss!

No justice – no peace!

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz

Sex, Geschlecht, Gender? Kapitalismus? Antisexismus? Jugendverband? – Mix it, Baby!

Geschlechterverhältnisse gestern – heute – morgen

Im Einsteiger_innen-Seminar schauen wir zurück auf das Gestern und damit auf die ersten Frauen- und Lesbenbewegungen, deren grundlegende Ziele, ihre Akteur_innen, die Widerstände sowie Aktions- und Protestformen gegen Sexismus.

Wir werden uns einen Überblick erarbeiten über Konzepte und Debatten um Gleichheit, Differenz, Sex und Gender, Dekonstruktion, Post-Gender, Intersektionalität. Darüber hinaus wollen wir uns der Frage von antisexistischer Praxis im Heute zuwenden. Was heißt das konkret für ein politisches Miteinander im Jugendverband? Und auch frauen- und geschlechterpolitische Tendenzen in Parlamenten, Bewegungen und Wissenschaft sollen ihren Platz erhalten und damit den Blick auf das Morgen lenken.

Du bist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wir setzen keine Vorkenntnisse voraus. Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagessen wird gestellt, Fahrtkosten werden übernommen.

Das Seminar findet am Samstag, den 17. März statt von 11 bis 18 Uhr statt.

Veranstaltungsort: Linksjugend ['solid] Landesbüro, Goseriede 8 in 30159 Hannover

Anfahrtbeschreibung: Google Maps

Anmeldung: dominique.mangelsdorf@solid-niedersachsen.de

VeranstalterInnen: Bildungswerk für Politik und Kultur in Kooperation mit Linksjugend ['solid] Landesverband Niedersachsen

Team: Friederike Hartwig & Franziska Rauchut

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz

Gründungserklärung des LAK Antifa in der Linksjugend ['solid] Niedersachsen

Wir dokumentieren die Gründungserklärung des Landesarbeitskreises Antifa:

Hiermit schließen wir, Genoss_Innen aus der Linksjugend Niedersachsen, uns im Landesarbeitskreis Antifaschismus zusammen.

Die rechte Szene
Den Nazis liegt eine Ideologie zu Grunde, die ganz offen propagiert, dass Menschen verschieden viel wert seien. Es gäbe eine Herrenrasse, der logischerweise vor allem Deutsche angehörten, und eine niedere Rasse, so z.B Jüdinnen und Juden, Migrant_Innen, Homosexuelle und Dissident_Innen. Und genau gegen die richtet sich auch immer wieder die rechte Gewalt. Ob psychisch oder physisch – der Einsatz von brutalster Gewalt gegen den politischen Feind ist für Nazis ein legitimes Mittel zur Durchsetzung ihrer nationalen Interessen. Oftmals gipfelt die Naziideologie in militant-terroristischen Aktionen, die nicht selten auch Tote fordern.

Nazis sind in der derzeitigen Lage und der täglichen Situation allgegenwärtig. In fast jedem Dorf oder jeder Gemeinde gibt es Nazis. In manchen Städten und Regionen, wie z.B in Tostedt, Bückeburg oder der Heide, ist das schlimmer, weil organisierter, in manchen treten die Nazis unorganisiert und einzeln auf. Gefährlich sind sie in beiden Fällen.

Die NPD
Die NPD ist die Partei der extremen Rechten. Trotz enger Kontakte zu Gewalttäter_Innen und der militanten Kameradschaftsszene ist man darum bemüht, nach außen hin ein bürgerliches Image zu bewahren. Kandidat_Innen zu verschiedenen Wahlen seien keine Nazis, sondern liebe, national gesonnene Nachbarn, die sich einfach für das Wohl des deutschen Volkes einsetzten. Aber hinter dieser Fassade steckt etwas anderes: Faschistisches und rassistisches Gedankengut. Die NPD verfolgt genauso extrem rechte Positionen wie alle anderen Nazis. Auch wenn sie sich öffentlich von politischer Gewalt distanziert, wird doch immer wieder deutlich, welch Einstellung sie tatsächlich verfolgt.
Bei der Kommunalwahl in Niedersachsen 2011 konnte die NPD Einzüge in mehrere Kreistage und Gemeinderäte feiern. Das zeigt, dass insbesondere das Bürgertum sich leicht von den „heimattreuen Deutschen“ einlullen lässt.

Rassismus in der Mitte der Gesellschaft
Aber das zeigt noch mehr: Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus – das sind nicht bloß Merkmale irgendwelcher faschistischer Dorftrottel, sondern Einstellungen, die tief in der Gesellschaft verwurzelt sind. Überlegt einfach mal, wie oft in Eurem Umfeld schon mal von Überfremdung die Rede war. Oder wie oft das Wort „schwul“ als Beleidigung fällt. Oder denkt überhaupt mal über die Qualität der Witze einiger Leute nach. Aber würdet Ihr die als Nazis bezeichnen?

Nein, natürlich nicht. Die wählen auch nicht (alle) die NPD. Aber genau das zeigt, warum die Nazis mit ihren xenophoben Einstellungen immer wieder auf fruchtbaren Nährboden in der deutschen Gesellschaft stoßen. Rassismus ist kein Randproblem – Rassismus ist ein bürgerliches Problem.

Erfolge von Menschen wie Thilo Sarrazin, der mit rassistischen und sozialdarwinistischen Positionen die deutsche Literaturwelt stürmte, zeigen nur zu gut, wie der gute deutsche Mann oder die gute deutsche Frau denkt. Diesem gesamtgesellschaftlichen Rassismus muss entgegengetreten werden!

Staatlicher oder institutioneller Rassismus
Dabei ist aber nicht auf den Staat zu hoffen. Dieser arbeitet selber immer wieder an dem rassistischen Gesamtklima in unserer Gesellschaft. Menschen wie Gudrun Pieper, niedersächsische Landtagsabgeordnete der CDU, oder der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann, zeigen das immer wieder. Pieper war im Landtag ausfällig geworden: Während die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Filiz Polat, zum Thema Abschiebepraktiken sprach, warf Pieper ein, dass der Staat lieber sie hätte abschieben sollen. Welcome to germany!

Und in der Tat: Die Abschiebepraktiken, immer wieder von Schünemann erhärtet und verteidigt, zeigen den institutionellen Rassismus besser als alles Andere! Es reicht nicht, dass sich Europa im Allgemeinen abschottet und immer weniger Flüchtlinge unter immer härteren Bedingungen aufnimmt. Nein, Deutschland und Niedersachsen müssen noch einen draufsetzen: Residenzpflicht, Essensgutscheine, Asylknäste – und was steht am Ende? Abschiebung.
So sieht die Integrationspolitik der CDU und des neuen, toleranten Deutschland aus.

Nazis in Niedersachsen
Warum dann aber den Arbeitskreis Antifaschismus in Niedersachsen speziell?

Bisher wurden gesamtgesellschaftliche Probleme angesprochen. Aber die gibt es eben auch in Niedersachsen. Und diesen Tendenzen wollen wir uns ganz speziell hier entgegenstellen!

Aber Niedersachsen ist darüber hinaus auch bundesweit für eine regional sehr aktive und aktionsfähige Naziszene bekannt.

Besonders hervortritt das kleine, beschauliche Dorf Tostedt im Landkreis Harburg.

In Tostedt äußert sich besonders heftig, was es bedeutet, wenn Nazis die Straßen oder sogar ein ganzes Dorf hegemonial regieren können: Gewalt gegen Dissidenten und „Volksverräter“ stehen an der Tagesordnung. Sehr heftig war ein Angriff von rund 15 militanten Nazis im Mai 2010. Sie drangen in ein Wohnhaus ein – mit dem klaren Ziel politische Gegner_Innen auszuschalten. „Der ganze Flur war voller Blut“, berichteten Augenzeug_Innen damals. Der Übergriff war Teil einer ganzen Serie von neonazistischen Attacken.

Darüber hinaus wird an Tostedt deutlich, dass der Staat im Kampf gegen Nazis kein verlässlicher Partner ist. So bescheinigte etwa der Polizeichef des Landkreises: „Tostedt ist bunt. Braun ist auch eine Farbe.“

Doch Tostedt ist natürlich nicht das einzige, wenn auch vielleicht das populärste Beispiel für eine militante faschistische Szene in Niedersachsen. Bundesweit bekannt sind Gruppen wie die Snevern Jungs (Schneverdingen) und die Kameradschaft 73 Celle, die nun zwar unter einem neuen Deckmantel, aber mit gleicher Ideologie agiert. Auch die organisierte Naziszene in Bückeburg und Umgebung wird immer aktiver und aggressiver. Faschistische Organisationen finden sich in so gut wie jeder Region, ob nun als Kameradschaft, Nationaler Widerstand oder als Autonome Nationalisten – ihr Auftreten ist gleich gefährlich.

Ob organisiert oder nicht – Faschismus bekämpfen!
Auch wenn in manchen Kreisen die Naziszene nicht so ausgeprägt und nicht organisiert ist, bleiben auch unabhängig handelnde Nazis brandgefährlich. Mit dem LAK Antifa Niedersachsen wollen wir engagierten Antifaschist_Innen Vernetzungsmöglichkeiten bieten, die Linksjugend ['solid] Niedersachsen bei Projekten rund um das Thema Antifaschismus unterstützen und vor allem eine landesweit agierende Gliederung schaffen, die sich Naziaktivitäten in Bündnissen, in Diskussionsrunden und auf der Straße entschlossen entgegenstellt.

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ ( Aus dem Schwur der befreiten Häftlinge des KZ-Buchenwald)

Gründungserklärung des LAK Antifa in der Linksjugend ['solid] Niedersachsen

Hiermit schließen wir, Genoss_Innen aus der Linksjugend Niedersachsen, uns im Landesarbeitskreis Antifaschismus zusammen.

Die rechte Szene
Den Nazis liegt eine Ideologie zu Grunde, die ganz offen propagiert, dass Menschen verschieden viel wert seien. Es gäbe eine Herrenrasse, der logischerweise vor allem Deutsche angehörten, und eine niedere Rasse, so z.B Jüdinnen und Juden, Migrant_Innen, Homosexuelle und Dissident_Innen. Und genau gegen die richtet sich auch immer wieder die rechte Gewalt. Ob psychisch oder physisch – der Einsatz von brutalster Gewalt gegen den politischen Feind ist für Nazis ein legitimes Mittel zur Durchsetzung ihrer nationalen Interessen. Oftmals gipfelt die Naziideologie in militant-terroristischen Aktionen, die nicht selten auch Tote fordern.
Nazis sind in der derzeitigen Lage und der täglichen Situation allgegenwärtig. In fast jedem Dorf oder jeder Gemeinde gibt es Nazis. In manchen Städten und Regionen, wie z.B in Tostedt, Bückeburg oder der Heide, ist das schlimmer, weil organisierter, in manchen treten die Nazis unorganisiert und einzeln auf. Gefährlich sind sie in beiden Fällen.
Die NPD
Die NPD ist die Partei der extremen Rechten. Trotz enger Kontakte zu Gewalttäter_Innen und der militanten Kameradschaftsszene ist man darum bemüht, nach außen hin ein bürgerliches Image zu bewahren. Kandidat_Innen zu verschiedenen Wahlen seien keine Nazis, sondern liebe, national gesonnene Nachbarn, die sich einfach für das Wohl des deutschen Volkes einsetzten. Aber hinter dieser Fassade steckt etwas anderes: Faschistisches und rassistisches Gedankengut. Die NPD verfolgt genauso extrem rechte Positionen wie alle anderen Nazis. Auch wenn sie sich öffentlich von politischer Gewalt distanziert, wird doch immer wieder deutlich, welch Einstellung sie tatsächlich verfolgt.
Bei der Kommunalwahl in Niedersachsen 2011 konnte die NPD Einzüge in mehrere Kreistage und Gemeinderäte feiern. Das zeigt, dass insbesondere das Bürgertum sich leicht von den „heimattreuen Deutschen“ einlullen lässt.
Rassismus in der Mitte der Gesellschaft
Aber das zeigt noch mehr: Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus – das sind nicht bloß Merkmale irgendwelcher faschistischer Dorftrottel, sondern Einstellungen, die tief in der Gesellschaft verwurzelt sind. Überlegt einfach mal, wie oft in Eurem Umfeld schon mal von Überfremdung die Rede war. Oder wie oft das Wort „schwul“ als Beleidigung fällt. Oder denkt überhaupt mal über die Qualität der Witze einiger Leute nach. Aber würdet Ihr die als Nazis bezeichnen?
Nein, natürlich nicht. Die wählen auch nicht (alle) die NPD. Aber genau das zeigt, warum die Nazis mit ihren xenophoben Einstellungen immer wieder auf fruchtbaren Nährboden in der deutschen Gesellschaft stoßen. Rassismus ist kein Randproblem – Rassismus ist ein bürgerliches Problem.
Erfolge von Menschen wie Thilo Sarrazin, der mit rassistischen und sozialdarwinistischen Positionen die deutsche Literaturwelt stürmte, zeigen nur zu gut, wie der gute deutsche Mann oder die gute deutsche Frau denkt. Diesem gesamtgesellschaftlichen Rassismus muss entgegengetreten werden!
Staatlicher oder institutioneller Rassismus
Dabei ist aber nicht auf den Staat zu hoffen. Dieser arbeitet selber immer wieder an dem rassistischen Gesamtklima in unserer Gesellschaft. Menschen wie Gudrun Pieper, niedersächsische Landtagsabgeordnete der CDU, oder der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann, zeigen das immer wieder. Pieper war im Landtag ausfällig geworden: Während die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Filiz Polat, zum Thema Abschiebepraktiken sprach, warf Pieper ein, dass der Staat lieber sie hätte abschieben sollen. Welcome to germany!
Und in der Tat: Die Abschiebepraktiken, immer wieder von Schünemann erhärtet und verteidigt, zeigen den institutionellen Rassismus besser als alles Andere! Es reicht nicht, dass sich Europa im Allgemeinen abschottet und immer weniger Flüchtlinge unter immer härteren Bedingungen aufnimmt. Nein, Deutschland und Niedersachsen müssen noch einen draufsetzen:
Residenzpflicht, Essensgutscheine, Asylknäste – und was steht am Ende? Abschiebung.
So sieht die Integrationspolitik der CDU und des neuen, toleranten Deutschland aus.
Nazis in Niedersachsen
Warum dann aber den Arbeitskreis Antifaschismus in Niedersachsen speziell?
Bisher wurden gesamtgesellschaftliche Probleme angesprochen. Aber die gibt es eben auch in Niedersachsen. Und diesen Tendenzen wollen wir uns ganz speziell hier entgegenstellen!
Aber Niedersachsen ist darüber hinaus auch bundesweit für eine regional sehr aktive und aktionsfähige Naziszene bekannt.
Besonders hervortritt das kleine, beschauliche Dorf Tostedt im Landkreis Harburg.
In Tostedt äußert sich besonders heftig, was es bedeutet, wenn Nazis die Straßen oder sogar ein ganzes Dorf hegemonial regieren können: Gewalt gegen Dissidenten und „Volksverräter“ stehen an der Tagesordnung. Sehr heftig war ein Angriff von rund 15 militanten Nazis im Mai 2010. Sie drangen in ein Wohnhaus ein – mit dem klaren Ziel politische Gegner_Innen auszuschalten. „Der ganze Flur war voller Blut“, berichteten Augenzeug_Innen damals. Der Übergriff war Teil einer ganzen Serie von neonazistischen Attacken.
Darüber hinaus wird an Tostedt deutlich, dass der Staat im Kampf gegen Nazis kein verlässlicher Partner ist. So bescheinigte etwa der Polizeichef des Landkreises: „Tostedt ist bunt. Braun ist auch eine Farbe.“
Doch Tostedt ist natürlich nicht das einzige, wenn auch vielleicht das populärste Beispiel für eine militante faschistische Szene in Niedersachsen. Bundesweit bekannt sind Gruppen wie die Snevern Jungs (Schneverdingen) und die Kameradschaft 73 Celle, die nun zwar unter einem neuen Deckmantel, aber mit gleicher Ideologie agiert. Auch die organisierte Naziszene in Bückeburg und Umgebung wird immer aktiver und aggressiver. Faschistische Organisationen finden sich in so gut wie jeder Region, ob nun als Kameradschaft, Nationaler Widerstand oder als Autonome Nationalisten – ihr Auftreten ist gleich gefährlich.
Ob organisiert oder nicht – Faschismus bekämpfen!
Auch wenn in manchen Kreisen die Naziszene nicht so ausgeprägt und nicht organisiert ist, bleiben auch unabhängig handelnde Nazis brandgefährlich. Mit dem LAK Antifa Niedersachsen wollen wir engagierten Antifaschist_Innen Vernetzungsmöglichkeiten bieten, die Linksjugend ['solid] Niedersachsen bei Projekten rund um das Thema Antifaschismus unterstützen und vor allem eine landesweit agierende Gliederung schaffen, die sich Naziaktivitäten in Bündnissen, in Diskussionsrunden und auf der Straße entschlossen entgegenstellt.
„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“
( Aus dem Schwur der befreiten Häftlinge des KZ-Buchenwald)

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz

Energiekonzept der Landesregierung Murks!

Die schwarz-gelbe niedersächsische Landesregierung hat Ihr neues Energiekonzept vorgestellt. Wie die darin enthaltenen Ziele erreicht werden sollen, wird jedoch nicht groß verraten.

Das Ziel 2020 90% des Energiebedarfs Niedersachsen mit Erneuerbaren Energien zu decken, klingt zunächst ganz toll. Demnach soll Windenergie den größten Anteil haben und gleichzeitig die Stromnetze ausgebaut werden. Wie dies jedoch erreicht werden soll, bleibt unklar, da kein Umsetzungskonzepte oder feste verbindliche Ziele vorliegen. Damit bleibt dieses Ziel inkonsequent.

Die Landesregierung sieht im Ausbau der Stromtrassen  ein „Nadelöhr“, weil mit großen Bürgerprotesten zu rechnen ist. Statt eine Dezentrale Energieversorgung zu gewährleisten, die auf die einzelnen Regionen abgestimmt ist, will die Landesregierung mit den großen Energieriesen Windparks vorwiegend auf See sowie die dafür benötigten großen Stromtrassen quer durchs Land bauen, gegen den Willen der Menschen und ohne Rücksicht auf die Umwelt! Damit zeigt die Landesregierung, dass sie nichts aus der Vergangenheit gelernt hat. Statt mit den Menschen, gegen die Menschen. Sie nutzt auch nicht die Chance die Macht der großen vier Energieriesen zu brechen und sie demokratisch zu kontrollieren. Die Landesregierung schützen sie und mehrt sogar noch deren Einfluss auf den Energiesektor. Obwohl sie sich lange gegen die Energiewende gewehrt haben, um ihre Gewinne aus dem Weiterbetrieb der AKW´s zu maximieren. Ihren dann so neu gewonnenen Einfluss, dank der Landesregierung von CDU und FDP werden sie genau so nutzen wie bisher, auf Kosten der Menschen.

Zwar erkennt die Landesregierung wie wichtig die Förderung von Speichertechnologien ist, aber um die Lücke die es noch gibt mit vorhandenen Möglichkeiten, wie Biogas, Wasserkraft und Pumpspeicherwerke zu schließen, setzt Sie auf den Bau von neuen Erdgas- und Kohlekraftwerke. Dabei sind diese Methoden der Energiegewinnung wesentlich klimaschädlicher und belasten die Luft. Der Transport der Kohle zur Anlage führt zu einer weiteren Kohlenstoffdioxidbelastung. Die Betreiber dieser Kraftwerke versuchen möglichst lange Gewinne abzuschöpfen, sodass eine echte Energiewende wohl auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird.

Die Regierungsclique um Ministerpräsident David McAlister versagt bei der Energiewende, weil sie an konventionellen Methoden festhalten. Kein echten Wandel, bleibende Abhängigkeit von den Energieriesen. Was sie wollen ist Murks!

Deswegen fordern wir:

  • eine wirklichen Energiewende,
  •  dezentrale statt zentrale Energieversorgung,
  • Energieregionalkonzepte die die Bedürfnissen der Menschen berücksichtigt,
  • die Macht der großen vier Energieriesen brechen und
  • eine ganzheitliche Förderung der Minimierung des Kohlenstoffdioxids
  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz

Einladung zur 9. Landesmitgliederversammlung vom 03. – 04.03.2012 in Hannover

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir laden Euch hiermit zur nächsten Landesmitgliederversammlung der Linksjugend ['solid] Niedersachsen ein. Sie findet am Samstag den 3. und Sonntag, den 4. März 2012 im Naturfreundehaus Hannover statt. Beginn ist Samstag um 12 Uhr und die Versammlung endet am Sonntag gegen 13.30 Uhr. Die Landesmitgliederversammlung steht unter dem Thema ‘Der Kapitalismus kann uns mal!’.

Auf der Landesmitgliederversammlung wird es neben inhaltlichen Diskussionen auch zwei wichtige Wahlen geben. Zum einen können noch weibliche Mitglieder für den LandessprecherInnenrat nachgewählt werden. Zum anderen müssen wir 20 Delegierte für den 5. Bundeskongress von Linksjugend ['solid] wählen, welcher vom 30.03. bis 01.04.12 in Berlin stattfindet.

Am Samstag wollen wir natürlich mit Chillen und Party den Abend ausklingen lassen. Wer möchte kann gerne seine Musik mitbringen.

Bitte melde Dich bis zum 20. Februar 2012 mit Deinem Namen und Deinem Essenswunsch (vegetarisch oder vegan) unter lmv@solid-niedersachsen.de an. Solltest Du nicht im Naturfreundehaus übernachten wollen, teile uns dies bitte ebenfalls mit.

Wir möchten Dich ermuntern, mit viel Lust auf spannende Diskussionen und Unterhaltung gemeinsam mit Genossinnen und Genossen aus Niedersachsen nach Hannover zu kommen.

Mit solidarischen Grüßen,

Andrea, Dominique, Karsten, Lennart, Julian und Marian
LandessprecherInnenrat

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz

Neugründung des Landesarbeitskreises Antifaschismus

Am kommenden Sonntag, den 29.01.2012 ab 17 Uhr gründet sich der Landesarbeitkreis Antifaschismus (LAK Antifa) in der Landesgeschäftsstelle, Goseriede 8 in Hannover.

Auf der Tagesordnung steht u.a. Beschluss einer Gründungserklärung, Wahl der SprecherInnen und eine Jahresplanung.

Alle Mitglieder und SympathisantInnen sind eingeladen an der Sitzung teilzunehmen.

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz

Same Shit – Different Year

Der LandessprecherInnenrat hat auf seiner vergangenen Sitzung am letzten Wochenende beschlossen folgenden Aufruf zu unterstützen:

“Betrachtet man rückblickend das Jahr 2011 erscheint das Thema rechte Gewalt allgegenwärtig gewesen zu sein: Rassistische Morde in Norwegen, das Bekanntwerden der rechten Terrorzelle „NSU“, Ausschreitungen und Straftaten am Rande von unzähligen Naziaufmärschen in der gesamten Bundesrepublik. Auch in Bückeburg begann das vorherige Jahr unter bösen Vorzeichen. Haargenau ab dem Zeitpunkt der Jahreswende stieg das Ausmaß neonazistischer Aktivitäten in der Stadt mit einer bisher nicht gekannten Geschwindigkeit an.

Die Gewalttaten der expandierenden rechten Szene rund um die „Autonomen Nationalisten Bückeburg“ zogen sich daraufhin wie ein roter Faden durch das gesamte zurückliegende Jahr. Von Drohungen, über Angriffe auf offener Straße bis zu Anschlägen auf Wohnhäuser – die Bückeburger Neonazis ließen in ihrem so genannten „Kampf um die Straßen“ keine Chance ungenutzt.

Die sich hieraus ergebende, bedrohliche Situation wurde lange als bloße Gewalt unter rivalisierenden Jugendlichen verharmlost. Nicht zuletzt Dank der kontinuierlichen Thematisierung dieser Situation durch aktive Antifaschist_innen hat sich dies heute geändert und der rechten Szene wird als ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem entgegengetreten.

In der letzten Jahreshälfte bewiesen Vorträge über rechten Lifestyle und Musik, Präventionsveranstaltungen für Jugendliche und kulturelle Veranstaltungen wie „music for tolerance“, dass sich die Bückeburger_innen aktiv gegen Neonazismus zur Wehr setzen.

Doch verschwunden sind die Neonazis noch längst nicht. Ihre Propaganda bestimmt nach wie vor das Stadtbild und auch unter Jugendlichen erhalten sie noch immer regen Zulauf. Bedrohungen gegen alternative Jugendliche sind Teil ihrer Tagesordnung und auch an den Schulen haben sie nicht aufgehört aktiv zu sein. Nicht zuletzt ihre Versuche als Klassen- und Schüler_innen_sprecher_innen Einfluss zu nehmen ist besorgniserregend.

Dass erfolgreiche antifaschistisches Arbeit ein Prozess ist, der Zeit braucht, war uns bereits zu Beginn des so unselig gestarteten letzten Jahres klar, als wir das Bündnis „Copy & Paste“ ins Leben riefen – einmal gewachsene rechte Strukturen verschwinden nicht von heute auf morgen. Dass es in den vergangenen Wochen jedoch ruhiger um die Bückeburger Neonazis geworden ist, werten allerdings als ersten Erfolg unserer Bemühungen und dem deutlichen Zeichen, das Bückeburg gegen Rechts gesetzt hat.

Mit einem deutlichen Zeichen wird Bückeburg daher auch in das neue Jahr starten. Gemeinsam werden wir den Nazis auch im neuen Jahr kein Gefühl von falscher Ruhe gönnen, sondern weiterhin kontinuierlich und öffentlich gegen rechte Strukturen in und um Bückeburg vorgehen!

Als Auftakt zu einem erfolgreichen neuen Jahr laden wir daher alle ein, sich an unserer Neujahrsdemonstration unter dem Motto „Same Shit, Different Year – Kein Rückzugsraum für Nazis!“ zu beteiligen.

Kampagne Copy & Paste – Gegen Nazistrukturen in und um Bückeburg

21. Januar 2012 // 14 Uhr // Bahnhofsvorplatz Bückeburg

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz

Gegen den deutschen Opfermythos! Den Nazis das Trauern beibringen! Keinen Fußbreit den Faschisten!

Am 14.1 in Magdeburg und am 18.2 in Dresden werden Nazis wieder versuchen die Geschichte umzuschreiben.

Geschichtsrevisionistisch jammernd und klagend ziehen sie dann wieder durch die Innenstädte Magdeburgs und Dresdens um den Jahrestag der alliierten Bombenangriffe für ihre menschenverachtende Propaganda zu missbrauchen. Der Opfermythos in Magdeburg hat deutliche Ähnlichkeit mit dem, der in Dresden jährlich betrauert wird. Doch Dresden wird langsam unattraktiv für die deutsche Naziszene. Nach zwei Jahren mit kalten Füßen vor’m Bahnhof stehend, schaut mensch sich jetzt anderweitig um und findet andere Orte, z.B. Bad Nenndorf und Magdeburg. Hier konnten die Revisionisten und Rassisten in den vergangenen Jahren relativ ungestört marschieren. Deswegen gilt 2012 nicht nur in Dresden, sondern auch in Magdeburg und sonstwo: Nazis blockieren!

Für die Nazis bleiben auch 2012 der Kampf um die Parlamente, die Köpfe und die Straße die drei elementaren Säulen ihres nationalen Befreiungskampfes. Aber in den Parlamenten sieht es nicht mehr so gut aus. In Sachsen-Anhalt verpasste die NPD den Einzug in den Landtag, in Sachsen und Mecklenburg – Vorpommern gelang er nur mit Verlusten. In den Köpfen finden sich zwar überall unter den Bürgerlichen rassistische und revisionistische Positionen, aber damit punktet meistens eher die CDU. Und auf den Straßen müssen alte und neue Nazis immer wieder auf heftigen antifaschistischen Protest stoßen!

„In Magdeburg und Dresden werden die Nazis bei ihrem Versuch Geschichtsrevisionismus zu verbreiten, wie jedes Jahr Rückendeckung vom Staat kriegen. Die Staatsmacht war schon immer daran interessiert, die nationalen Interessen der Nazis mit Gewalt durchzusetzen und missachtet dabei nicht selten die Rechte der Nazigegner_Innen. Die Kooperation des Verfassungsschutzes mit Naziterroristen rund um die NSU ist nur ein zwischenzeitlicher Höhepunkt. Wir dürfen Antifaschismus nicht dem Staat überlassen, sondern müssen uns selbst um demokratische und emanzipatorische Verhältnisse kümmern.“, sagt der für Antifaschismus zuständige Landessprecher der Linksjugend ['solid] Niedersachsen, Lennart Onken.

Darum rufen wir alle Mitglieder, Sympathisant_Innen, Freund_Innen und Unterstützer_Innen auf, die Nazis 2012 aktiv zu blockieren!

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz

Frohes neues jahr 2012!

Der LandessprecherInnenrat wünscht allen GenossInnen, FreundInnen und UnterstützerInnen für eine friedliche und gerechte Welt eine frohes neues Jahr 2012!!

  • Facebook
  • MySpace
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Add to favorites
  • email
  • PDF
  • Print
  • Google Buzz